Information  bzgl. Covid-19: Wir sind selbstverständlich für Sie da!

Zu Ihrem und unserem Schutz bitten wir Sie, bei persönlichen Beratungen

  • FFP2 Maske zu tragen
  • den Sicherheitsabstand zu wahren
  • beim Betreten unserer Büroräumlichkeiten Ihre Hände zu desinfizieren
  • bei der Begrüßung aufs Händeschütteln zu verzichten

Wie bieten natürlich auch telefonische Beratungen an.

Bitte zögern Sie nicht, uns zu unseren Öffnungszeiten telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren!

ST. PÖLTEN

Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-17 Uhr, Mi 14-17 Uhr
Tel: 02742/319 66
Email: office.st.poelten@gewaltschutzzentrum-noe.at

WIENER NEUSTADT

Öffnungszeiten: Mo, Do, Fr 9-14 Uhr, Di 14-16 Uhr
Tel: 0 26 22/24 300
Email: office.wr.neustadt@gewaltschutzzentrum-noe.at

ZWETTL

Öffnungszeiten: Mo, Do, Fr, 8-12 Uhr, Di 14-16 Uhr
Tel: 02822/53 003
Email: office.zwettl@gewaltschutzzentrum-noe.at

 

OPFERSCHUTZ HAT VORRANG!

Die Unsicherheit der aktuellen Covid-19 Situation sowie der Aufruf an die Bevölkerung, zu Hause zu bleiben, kann  zu einem Anstieg von häuslicher Gewalt führen. Bitte zögern Sie nicht, sich umgehend Hilfe zu holen!

Die Frauenhelpline gegen Gewalt steht Ihnen kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/222 555 zur Verfügung. http://www.frauenhelpline.at/

In Notfällen kontaktieren Sie bitte den Polizeinotruf  unter 133.

Betretungsverbote und Wegweisungen: Die Polizei ist  weiterhin berechtigt, den*die Gefährder*in für 14 Tage von der Wohnadresse des Opfers wegzuweisen. Er*Sie darf sich dem Opfer  in diesem  Zeitraum im Umkreis von 100 Metern nicht mehr nähern.

Verdeutlichen Sie der Polizei ggf. ihre Gewalterfahrung und das Ausmaß Ihrer Angst, damit diese die Gefährdungslage gut einschätzen kann.

Einstweilige Verfügungen: Anträge auf Einstweilige Verfügungen können weiterhin schriftlich  bei den Bezirksgerichten eingebracht werden – wenn möglich durch Einwurf bei den Postkästen der Gerichte. Die Anträge werden im Eilverfahren bearbeitet. Wir beraten Sie gerne dazu!

Strafverfahren: Gerichtliche Verhandlungen werden auf ein Minimum  reduziert, Verfahren die an Fristen gebunden sind oder dazu dienen, Sicherheit für Betroffene von Gewalt  herzustellen, werden weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt. Wir informieren Sie gerne dazu!

 

Jubiläum „20 Jahre GSZ NÖ und noch kein bisschen leise“

Das Gewaltschutzzentrum Niederösterreich feierte im September 2019 sein 20-jähriges Bestehen. Das Fest wurde mit einer Fachtagung verbunden. Gegründet wurde das Gewaltschutzzentrum Niederösterreich im Jahr 1999 zur Unterstützung von Opfern von häuslicher Gewalt. Die Gründung des GSZ NÖ geht auf die Frauenhausbewegung des Frauenhaus Amstetten zurück. Die Betreuung von Gewalt betroffenen Personen in Niederösterreich wird durch die drei Standorte in St. Pölten, Wiener Neustadt und Zwettl und den unermüdlichen Einsatz aller Mitarbeiter*innen der jeweiligen Standorte gewährleistet.

Das GSZ NÖ wird als gemeinnütziger Verein vom Vorstand geleitet. Die Vorstandsobfrau Frau Mag.a Barbara Prettner führte als Moderation souverän durch die Fachtagung im Stadtsaal des Cityhotels D&C St. Pölten. Dargestellt wurde die Entwicklung des GSZ NÖ und zudem sind die rechtlichen Meilensteine im Gewaltschutz aufgezeigt worden. Der Bürgermeister von der Landeshauptstadt St. Pölten: Herr Mag. Matthias Stadler, der Landesrat Martin Eichtinger, in Vertretung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und der Bezirkskommandant Oberstleutnant Herr Johann Neumüller als Vertreter der Landespolizeidirektion Niederösterreich gestalteten die Begrüßungsworte seitens der Kooperationspartner*innen.

Auf dem Bild zu sehen von links nach recht: Mag. Matthias Stadler, Bürgermeister St. Pölten Oberstleutnant Johann Neumüller, Bezirkspolizeikommandant Dr. Martin Eichtinger, Landesrat Mag.a Michaela Egger, Geschäftsführerin Gewaltschutzzentrum NÖ

Auf dem Bild zu sehen von links nach recht:
Mag. Matthias Stadler, Bürgermeister St. Pölten
Oberstleutnant Johann Neumüller, Bezirkspolizeikommandant
Dr. Martin Eichtinger, Landesrat
Mag.a Michaela Egger, Geschäftsführerin Gewaltschutzzentrum NÖ

Die Jubiläumsfeier gab einen Blick auf die vielseitigen Aspekte der Arbeit im Gewaltschutz.

Vortragender: Ass.-Prof. Dr. Paul Scheibelhofer; Universität Innsbruck, Institut für Erziehungswissenschaft

Ass.-Prof. Dr. Paul Scheibelhofer widmete seinen Vortrag dem Thema „Männer, das gewalttätige Geschlecht? Wie Männergewalt entsteht und was wir dagegen tun können?“.

Vortragende: Ass.- Prof.in Mag.a Dr.in Katharina Beclin Universität Wien, Institut für Strafrecht und Kriminologie

Aus aktuellem Anlass referierte Frau Ass.- Prof.in Mag.a Dr.in Katharina Beclin von der Universität Wien zum spannenden Thema „Das dritte Gewaltschutzgesetz – zwei Schritte vor und einer zurück?“. Die rechtlichen Neuerungen wurden dargestellt und umfassend aus der Opferschutzperspektive gemeinsam mit dem Publikum diskutiert. Abgerundet wurde die Fachtagung durch das Vorstellen der Ergebnisse des Forschungsberichts über die Evaluation des Gewaltschutzzentrums Niederösterreich. 

Vortragende: Maria Groinig, MA - Wissenschaftliche Mitarbeiterin; Alpen Adria Universität, Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung (IfEB) Arbeitsbereich Sozialpädagogik und Inklusionsforschung

Maria Groinig, MAin von der Alpen Adria Universität stellte die Ergebnisse der Interviews mit den Klient*innen in anonymisierter Form dem interessierten Fachpublikum vor.

Die Kultur kam auch nicht zu kurz, die Musikerin Mira Lu Kovacs gab ein Konzert im Anschluss an die Fachvorträge. An dieser Stelle dankt das GSZ NÖ, vertreten durch die Geschäftsführerin Frau Mag.a (FH) Michaela Egger,  den Kolleg*innen des GSZ NÖ und den Kooperationspartner*innen für ihren täglichen Beitrag im Gewaltschutz.

Wir stellen die Vorträge der Fachtagungen als Downloads zur Verfügung:

„Männer, das gewalttätige Geschlecht? ... “ - Ass.-Prof. Dr. Paul Scheibelhofer Download als PDF

„Das dritte Gewaltschutzgesetz – zwei Schritte vor und einer zurück?“ - Dr.in Katharina Beclin - Download als PDF

„Evaluation des Gewaltschutzzentrums Niederösterreich.“ -  Maria Groinig, MAin - Download als PDF

20 Jahresfest Gewaltschutzzentrum Niederösterreich
am Donnerstag, den 26.09.2019 ab 12:00 Uhr

Download als PDF: Einladung 20 Jahre Gewaltschutzzentrum NOE

One Billion Rising 2019 in Scheibbs

One-Billion-Rising-2019-Scheibbs-6  One Billion Rising 2019 in Scheibbs  One Billion Rising 2019 in Scheibbs  One Billion Rising 2019 in Scheibbs

Ca. 300 Menschen nahmen am 14.2.2019 an der weltweiten Aktion "One Billion Rising" am Rathausplatz in Scheibbs teil.

Hier der Link zum kurzen Video (Break the chain) : https://youtu.be/xb3nGJbjalI
Hier der Link zum langen Video (inkl. der Reden): https://youtu.be/05DJsz1kAwA

Christa Ressl von der Frauenberatung Mostviertel, Bürgermeisterin Christine Dünwald-Specht, Carmen Kestler vom Frauenhaus Amstetten und Anna Sonnleitner vom Gewaltschutzzentrum Niederösterreich sprachen vor dem Tanz über Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Anschließend tanzten ca. 300 Menschen zur Choreographie von "Break the chain", die mit Angelika Leonhartsberger-Türscherl vorher einstudiert wurde.

 

One Billion Rising 2019 in Scheibbs

One Billion Rising 2019

Wir stellen die Vorträge der Fachtagungen als Downloads zur Verfügung:

Opferschutzorientierte Täterarbeit - Männerberatung Wien Download als PDF

Der Leitfaden für die Praxis in Krankenhäusern zur Versorgung von gewaltbetroffenen PatientInnen - Mag. (FH) Michaela Egger Download als PDF

Gewalt ist nie ok - Mag. Martina Kösner und Mag. Nina Ressl-Traxler, Kinderschutzzentrum Waldviertel Download als PDF

Gewalt in Paarbeziehungen gegen ältere Frauen - Dr. Birgit Haller Download als PDF

Gewalt im Alter - Dr. Josef Hörl Download als PDF

Fachtagung anlässlich 20 Jahre Gewaltschutzgesetze "Gewalt gegen ältere Frauen"
Di 28.11.2017 / 9.30 bis 14.00 Uhr / Amstetten

Einladung - Download als PDF

Fachtagung Gewalt gegen ältere FrauenFachtagung Gewalt gegen ältere Frauen Programm

Fachtagung anlässlich 20 Jahre Gewaltschutzgesetze "Neue Herausforderungen"
Mo 20.11.2017 / 9.30 bis 14 Uhr / Wiener Neustadt

Einladung - Download als PDF

Fachtagung Neue Herausforderungen anlässlich 20 Jahre GewaltschutzgesetzeFachtagung Neue Herausforderungen

Fachtagung anlässlich 20 Jahre Gewaltschutzgesetze "Gewalt gegen Kinder"
Do 9.11.2017 / 9.30 bis 14.00 Uhr / Zwettl

Einladung - Download als PDF

 Fachtagung Neue Herausforderungen anlässlich 20 Jahre GewaltschutzgesetzeFachtagung Neue Herausforderungen

Tätigkeitsbericht 2016

Download als PDF

Standards für opferorientierte Täterarbeit

Die Bundesarbeitsgemeinschaft opferorientierte Täterarbeit hat Standards für die Kooperation zwischen Opferschutzeinrichtungen und Täterarbeitseinrichtungen erarbeitet und beschlossen.

Standards: PDF

Fachtagung: Häusliche Gewalt in ländlichen Regionen - 15 Jahre Gewaltschutzzentrum NÖ in Zwettl, 9. November 2016

Moderation von Marlies Leitner: PDF

Vortrag Günther Brinnich: PDF

Vortrag Andrea Michalec: PDF

Vortrag Birgitt Haller: PDF

Vortrag Renate Hojas: PDF

Einladung: PDF

Folder 15 Jahre Zwettl

Folder Innenseite 15 Jahre Zwettl

Wir haben einen neuen Flyer entwickelt, der mittels Piktogrammen gegen Gewalt aufmerksam macht.

Flyer als PDF

Flyer Gewaltschutzzentrum NÖ mit Piktogrammen gegen Gewalt, Rückseite     Flyer Gewaltschutzzentrum NÖ mit Piktogrammen gegen Gewalt Rückseite

Fachtagung 2015: "Opferschutz durch Täterarbeit. Neue Wege der Kooperation"

Opferschutzorientierte Täterarbeit

Die Konvention des Europarates zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt setzt in der Arbeit mit Tätern auf den Schutz der Opfer. Er kann nur durch eine enge Zusammenarbeit von Täterarbeit und spezifischen Einrichtungen für Opfer geleistet werden.

Daher kooperiert das Gewaltschutzzentrum NÖ mit dem Verein Neustart NÖ und Burgenland im Projekt opferschutzorientierte Täterarbeit. Es sieht die institutionalisierte Zusammenarbeit des Vereins Neustart im Bereich der Bewährungshilfe mit dem Gewaltschutzzentrum NÖ vor. Während bei Neustart im Anti-Gewalt-Training für häusliche Gewalttäter Verhaltensänderung im Sinne einer Gewaltprävention praktiziert wird, erhalten die Gewaltopfer im Gewaltschutzzentrum NÖ Unterstützung. Nur durch diese koordinierte Vorgehensweise kann einem umfassenden Opferschutz entsprochen werden.

Einladung alf PDF

Opferschutz_Seite1

Opferschutz_Seite2